Geschäftsentwicklung

Solider Start ins Jahr 2014

Die SAP ist solide ins neue Geschäftsjahr 2014 gestartet: In den ersten drei Monaten 2014 stiegen die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (SSRS-Erlöse, Non-IFRS) auf 3,06 Mrd. €. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurse bedeutet dies einen Anstieg um 9 %. Dieses Wachstum liegt oberhalb der erwarteten Spanne von 6 % bis 8 % für das Gesamtjahr. Der Gesamtumsatz (Non-IFRS) erhöhte sich um 2 % (währungsbereinigt 6 %) auf 3,70 Mrd. €. Erneut wurden die Non-IFRS-Ergebnisse durch starke negative Währungs­effekte beeinflusst.

Die Umsatzerlöse aus Cloud-Subskriptionen und -Support (Non-IFRS) legten um 32 % (währungsbereinigt 38 %) auf 221 Mio. € zu. Aber auch das Kerngeschäft verzeichnete ein solides Wachstum: Die Software- und Supporterlöse (Non-IFRS) stiegen um 2 % (währungsbereinigt 7 %) auf 2,84 Mrd. €. Dabei gingen die Softwareerlöse um 5 % auf 623 Mio. € (2013: 657 Mio. €) zurück, ohne Berücksichtigung der Wechselkurse ist jedoch noch immer ein Anstieg um 1 % zu verzeichnen. Die Supporterlöse (Non-IFRS) nahmen um 5 % (währungsbereinigt 9 %) auf 2,21 Mrd. € (2013: 2,11 Mrd. €) zu.

Das Betriebsergebnis (Non-IFRS) verbesserte sich um 2 % (7% ohne Berücksichtigung der Wechselkurse) auf 919 Mio. €. Auch hier machte sich der starke Währungseinfluss negativ bemerkbar. Das Betriebsergebnis (IFRS) stieg um 12 % auf 723 Mio. €. Die operative Marge (Non-IFRS) lag konstant bei 24,8 % beziehungsweise bei 24,9 % ohne Berücksichtigung der Wechselkurse, was einem Anstieg um 0,1 Prozentpunkte entspricht. Darin enthalten ist auch ein akquisitionsbedingter negativer Einfluss von rund 20 Basispunkten.

Der Gewinn nach Steuern (Non-IFRS) fiel um 3 % auf 667 Mio. €. Entsprechend sank das Ergebnis je Aktie (Non-IFRS, unverwässert) um 3 % auf 0,56 € je Aktie. Die effektive Steuerquote (Non-IFRS) lag im 1. Quartal 2014 bei 25,9 % (2013: 21,4 %). Die Erhöhung der effektiven Steuerquote gegenüber dem 1. Quartal 2013 resultierte im Wesentlichen aus Änderungen in der regionalen Verteilung des Konzernergebnisses und bei den Steuern für Vorjahre.

Der operative Cashflow erhöhte sich im Jahresvergleich um 9 % auf 2,35 Mrd. € (2013: 2,16 Mrd. €). Dadurch hat SAP – nach größeren Akquisitionen in den vergangenen zwei Jahren – in relativ kurzer Zeit wieder eine positive Nettoliquidität erzielt. Diese lag am 31. März 2014 bei 750 Mio. € im Vergleich zu -1,47 Mrd. € am 31. Dezember 2013. Zum 31. März 2014 betrug die Konzernliquidität (Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und kurzfristige Wertpapiere) 5,06 Mrd. € (31. Dezember 2013: 2,84 Mrd. €).

Ausblick
SAP bestätigt den Ausblick für das Gesamtjahr 2014, der unverändert zu dem am 21. Januar 2014 veröffentlichten ist. Den vollständigen Ausblick finden Sie im Zwischenbericht zum Quartal auf Seite 20.

Hinweis: Die Umsatz- und Ergebnis-Kennzahlen des Jahres 2014 umfassen die Umsätze und Ergebnisse von hybris. Die Vergleichszahlen für 2013 beinhalten hybris erst ab dem 1. August 2013.