Geschäftsentwicklung

Die SAP-Aktie

Die SAP-Aktie hat im ersten Quartal 2014 gegen- über den beiden wichtigsten Vergleichsindizes leicht nachgegeben. Ihr Kurswert ging um 5,7 % zurück, während der DAX 30 nahezu konstant blieb und der EURO STOXX 50 um 1,7 % zulegte.

Ausgehend von einem Xetra-Schlusskurs von 62,31 € am Jahresende 2013 markierte die SAP-Aktie bereits am 8. Januar mit 62,55 € ihr Quartals- hoch. Mit der Vorlage der vorläufigen Geschäftszahlen für das Gesamtjahr und das vierte Quartal 2013 am 21. Januar informierte SAP auch über den Ausblick für das Gesamtjahr 2014 sowie den mittelfristigen Ausblick. Über das Jahr 2015 hinaus hat sich das Unternehmen neue Ziele für 2017 gesetzt, die die Wachstumschancen im Cloud- Markt berücksichtigen. Die SAP-Aktie reagierte zunächst mit leichten Verlusten, die durch das all- gemeine Sentiment verstärkt wurden: Schwache Konjunkturdaten aus den USA und China lösten am 23. Januar eine Verkaufswelle an den internationa- len Börsen aus.

Für weitere Kursrückgänge sorgten Ende Januar die Devisenturbulenzen in einigen Schwellenländern. Im Februar ließen vor allem positive Konjunkturda- ten sowie die Hoffnung auf Kontinuität in der US- Geldpolitik die Aktienkurse zeitweilig wieder stei- gen, bevor die Krim-Krise die Weltbörsen Anfang März auf Talfahrt schickte. In diesem Zuge fiel die SAP-Aktie bis auf ihr Quartalstief von 54,31 € am 14. März. Da die Spannungen um die Krim jedoch nicht weiter eskalierten, zogen die Aktienkurse in der zweiten Märzhälfte wieder an, auch gestützt von der Hoffnung auf eine robuste US-Konjunktur. Zusätzlichen Auftrieb erhielt die SAP-Aktie vom Vorschlag einer Dividendenerhöhung um 18 %. Zu- dem veröffentlichte die SAP ihren Integrierten Bericht sowie den Jahresbericht Form 20-F für das Gesamtjahr 2013. In den Berichten bestätigt die SAP ihren am 21. Januar 2014 veröffentlichten Aus- blick. Darüber hinaus gab SAP die geplante Übernahme des Cloud-Spezialisten Fieldglass bekannt. Die Aktie notierte am Monatsultimo bei 58,76 €.

Bei der Veröffentlichung der Zahlen für das erste Quartal 2014 am 17. April zeigte sich, dass die Ergebnisse nach wie vor von negativen Währungseffekten beeinflusst werden. Der Aktienkurs erholte sich im Verlauf des Tages von anfänglich deutlichen Verlusten und ging mit einem Minus von 1,2 % auf 57,73 € aus dem Handel. In den nächsten Tagen stabilisierte sich der Kurs auf diesem Niveau, bevor die wachsenden Spannungen in der Ukraine das Sentiment an den Börsen belasteten.