Hauptversammlung 2014

Geschäftsjahr 2013

Die SAP ist im Geschäftsjahr 2013 das vierte Jahr in Folge zweistellig gewachsen und hat ihre gesetzten Ziele erreicht. Die Dividende soll um 18 % oder 0,15 € auf 1,00 € je Aktie steigen.

Im Jahr 2010 haben wir unsere Strategie neu ausgerichtet und unseren Schwerpunkt auf kundenorientierte Innovation gelegt – aus der tiefen Überzeugung heraus, dass wir den Herausforderungen der Zukunft auch mit Zukunftstechnologien begegnen müssen. Unsere Kunden wollten zu diesem Zeitpunkt Innovationen schneller nutzen können, immense Datenmengen auswerten, ihre eigenen Kunden und Endverbraucher über alle Vertriebskanäle erreichen und ihre Mitarbeiter mit Mobiltechnologie vernetzen und steuern. Diese Wünsche haben wir gehört und ihnen entsprochen: Wir erweiterten unser Portfolio, indem wir in cloudbasierte Lösungen und Mobil­technologie investierten und unsere zukunftsweisende In-Memory-Technologie SAP HANA auf den Markt brachten. Heute, 2014, zeigt sich deutlich, dass diese Strategie die richtige war. Denn inzwischen sind Cloud, Mobiltechnologie und Big Data die beherrschenden Themen der IT-Industrie. Unser Erfolg spricht für sich: Wir sind das am schnellsten wachsende Mega-Cap-Unternehmen in der Branche für Unternehmenssoftware.

Solides Kerngeschäft
Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (SSRS-Erlöse, Non-IFRS) stiegen im Geschäftsjahr 2013 gegenüber dem Vorjahr um 6 % (währungsbereinigt 11 %) auf 14,03 Mrd. €. Damit hat die SAP ihren Ausblick für das Wachstum der währungsbereinigten SSRS-Erlöse (Non-IFRS) von mindestens 10 % übertroffen. Insbesondere das schnell wachsende Cloud-Geschäft und das solide Kerngeschäft führten dazu, dass SAP das vierte Jahr in Folge bei den SSRS-Erlösen (Non-IFRS) zweistellig gewachsen ist. Der Gesamtumsatz (Non-IFRS) legte um 4 % (währungsbereinigt 8 %) auf 16,90 Mrd. € zu.

Die Umsatzerlöse für Software und Cloud-Subskriptionen (Non-IFRS) kletterten um 5 % (währungsbereinigt 11 %) auf 5,28 Mrd. €. Dabei verbesserten sich die Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und -Support (Non-IFRS) um 121 % (währungsbereinigt 129 %) auf 757 Mio. € (2012: 343 Mio. €), während die Softwareerlöse (Non-IFRS) um 3 % auf 4,52 Mrd. € (2012: 4,66 Mrd. €) leicht zurückgingen. Ohne Berücksichtigung der Wechselkurse bedeutet dies jedoch einen Anstieg um 2 %.

Das Betriebsergebnis (Non-IFRS) nahm um 6 % auf 5,51 Mrd. € zu. Währungsbereinigt entspricht dies einem Zuwachs um 14 % auf 5,90 Mrd. €, was dem Ausblick der SAP für 2013 entspricht. Die operative Marge (Non-IFRS) stieg um 0,8 Prozentpunkte auf 32,6 % (währungs­bereinigt auf 33,5 %); sie wurde im Gesamtjahr 2013 aufgrund von Akquisitionen um rund 50 Basispunkte negativ beeinflusst.

Der Gewinn nach Steuern (Non-IFRS) erhöhte sich um 12 % auf 4,02 Mrd. €. Das Ergebnis je Aktie (Non-IFRS, unverwässert) wuchs um 12 % auf 3,37 € je Aktie. Die effektive Steuerquote (Non-IFRS) lag bei 25,9 % (2012: 27,5 %). Der operative Cashflow stieg im Jahresvergleich leicht auf 3,83 Mrd. (2012: 3,82 Mrd. €). Zum 31. Dezember 2013 betrug die Konzernliquidität (Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und kurzfristige Wertpapiere) 2,84 Mrd. € (31. Dezember 2012: 2,49 Mrd. €).

Aktie steigt 2013 um 2,7 %
Die SAP-Aktie ist im Jahr 2013 um 2,7 % gestiegen. 2012 hatte der Kurs noch um 48,6 % zugelegt und sich damit deutlich besser entwickelt als die wichtigen Leit- und Branchenindizes. Im Jahr 2013 holten die Indizes auf: Die Vergleichsindizes DAX 30 und Dow Jones EURO STOXX 50, der die Kursentwicklung von 50 großen Unternehmen des Euroraums abbildet, verbesserten sich 2013 um 25,5 % beziehungsweise 18 %. Der Dow-Jones-Industrial-Average-Index gewann 26,5 %, der S&P 500 29,6 % und der S&P North American Technology Software Index 30,2 %. Im Branchenvergleich entwickelte sich der SAP-Kurs ebenfalls unterdurchschnittlich: Der Technology Peer Group Index (TechPGI), in dem zehn bedeutende Unternehmen aus dem Technologiebereich zusammengefasst sind, stieg um 19,7 %.

Dividende von 1,00 € je Aktie
Die SAP setzt ihre bisherige Dividendenpolitik auch für das Geschäftsjahr 2013 konsequent fort und beteiligt ihre Aktionäre mit einer Ausschüttung von über 30 % des Konzerngewinns nach Steuern am Erfolg der Gesellschaft. Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung vorschlagen, eine im Vergleich zum Vorjahr um 18 % höhere Dividende von 1,00 € (2012: 0,85 €) an die Aktionäre zu zahlen. Die auf diesem Vorschlag basierende Ausschüttungsquote, also das Verhältnis zwischen Ausschüttungssumme und Konzernergebnis, beträgt 36 % des Konzernergebnisses (2012: 36 %).

Ausblick
Der Vorstand gab am 21. Januar 2014 folgenden Ausblick für das Gesamtjahr 2014: Die SAP erwartet, dass die Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und -Support (Non-IFRS, währungsbereinigt) in einer Spanne zwischen 950 Mio. € und 1.000 Mio. € liegen werden (2013: 757 Mio. €). Das obere Ende dieser Spanne entspricht einer Wachstumsrate von 32 % – vergleichbar mit der entsprechenden um Akquisitionen bereinigten Wachstumsrate im Jahr 2013. Die SAP erwartet, dass die Erlöse aus Software- und softwarebezogenen Services (Non-IFRS, währungsbereinigt) im Gesamtjahr 2014 in einer Spanne zwischen 6 % und 8 % zunehmen werden (2013: 14,0 Mrd. €). Die SAP erwartet, dass das Betriebsergebnis (Non-IFRS, währungsbereinigt) im Gesamtjahr 2014 in einer Spanne zwischen 5,8 Mrd. € und 6,0 Mrd. € liegen wird (2013: 5,5 Mrd. €).

Weitere Informationen zum Ausblick befinden sich im SAP-Geschäftsbericht 2013 auf den Seiten 153 ff.