Das Quartal

Das 1. Quartal 2013

Die SAP ist das 13. Quartal in Folge zweistellig gewachsen. In den ersten drei Monaten 2013 stiegen die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (SSRS-Erlöse, Non-IFRS) um 12 % (währungsbereinigt 14 %) auf 2,94 Mrd. €. Wesentliche Wachstumsmotoren sind weiterhin die Innovationen: So verdreifachte sich der Softwareumsatz mit SAP HANA im Jahresvergleich auf 86 Mio. €. Zudem baute SAP ihre Marktführerschaft im Bereich mobile Lösungen mit einem zweistelligen Plus weiter aus und verzeichnete anhaltend starkes Wachstum im Cloud-Segment. Gleichzeitig hat sich die Effizienz des SAP-Kerngeschäfts weiter verbessert.

Die Softwareerlöse (Non-IFRS) legten im ersten Quartal 2013 um 3 % (währungsbereinigt 5 %) auf 657 Mio. € (Q1 2012: 637 Mio. €) zu. Die Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und -Support (Non-IFRS) indes kletterten um 380 % (währungsbereinigt 385 %) gegenüber der Vorjahresperiode auf 167 Mio. € (Q1 2012: 35 Mio. €). Die Erlöse aus Software und Cloud-Subskriptionen (Non-IFRS, Summe aus Softwareerlösen und den Erlösen aus Cloud-Subskriptionen und -Support) stiegen um 23 % (währungsbereinigt 25 %) auf 824 Mio. €. Der Gesamtumsatz (Non-IFRS) wuchs um 8 % (währungsbereinigt 10 %) auf 3,64 Mrd. €.

Das Betriebsergebnis (Non-IFRS) stieg im Berichtszeitraum um 8 % (währungsbereinigt 11 %) auf 901 Mio. €. Die operative Marge (Non-IFRS) ist im ersten Quartal 2013 mit 24,8 % im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben; währungsbereinigt lag sie bei 25,1 %, was einem Anstieg von 0,3 Prozentpunkten entspricht. Das Betriebsergebnis und die operative Marge (Non-IFRS) wurden im ersten Quartal durch die Akquisition von SuccessFactors und Ariba beeinflusst, die die operative Marge um rund 80 Basispunkte beeinträchtigte.

Der Gewinn nach Steuern (Non-IFRS) erhöhte sich um 18 % auf 689 Mio. €. Das Ergebnis je Aktie (Non-IFRS, unverwässert) stieg ebenfalls um 18 % auf 0,58 € je Aktie. Die effektive Steuerquote (Non-IFRS) für das erste Quartal 2013 lag bei 21,4 % (Q1 2012: 28,1 %). Die Reduzierung der effektiven Steuerquote resultierte im Wesentlichen aus Änderungen in der regionalen Verteilung des Konzernergebnisses, aus Steuern für Vorjahre und aus Steuereffekten auf Währungskursveränderungen.

Zum 31. März 2013 lag die Konzern­liquidität (Zahlungsmittel, Zahlungs­mittel­äquivalente und kurzfristige Wertpapiere) bei 4,61 Mrd. € (31. Dezember 2012: 2,49 Mrd. €). Der Anstieg der Konzernliquidität ist im Wesentlichen auf den starken operativen Cashflow in den ersten drei Monaten 2013 zurückzuführen, der um 4 % auf 2,16 Mrd. € (2012: 2,07 Mrd. €) kletterte.

Hinweis: Alle Umsatz- und Ergebniskennzahlen für das erste Quartal 2013 beinhalten die Cloud-Subskriptionen und -Supportumsätze von SuccessFactors und Ariba. Dagegen beinhalten die entsprechenden Vorjahresangaben nur die Beiträge von SuccessFactors anteilig ab dem 21. Februar 2012.

Ausblick
Die SAP gibt den folgenden unveränderten Ausblick für das Gesamtjahr 2013 (alle Angaben Non-IFRS, währungsbereinigt, ausgenommen Steuerquoten): Es wird erwartet, dass die Software- und Cloud-Subskriptionserlöse um 14 % bis 20 % steigen werden (2012: 5,00 Mrd. €). Die Umsätze aus Cloud-Subskriptionen und -Support werden voraussichtlich mit rund 750 Mio. € (2012: 343 Mio. €) zu diesem Wachstum beitragen. Bei den SSRS-Erlösen wird ein Anstieg um 11 % bis 13 % erwartet (2012: 13,25 Mrd. €). Das Betriebsergebnis soll in einer Spanne von 5,85 Mrd. € bis 5,95 Mrd. € liegen (2012: 5,21 Mrd. €). Es wird mit einer effektiven Steuerquote (IFRS) von 25,5 % bis 26,5 % (2012: 26,2 %) und einer effektiven Steuerquote (Non-IFRS) von 27,0 % bis 28,0 % (2012: 27,5 %) gerechnet.