Das Quartal

Das 3. Quartal 2012

Mit zweistelligen Wachstumsraten beim Umsatz mit Software und softwarebezogenen Services (SSRS) über alle Regionen hinweg beschließt die SAP das dritte Quartal 2012. Zugleich ist dies nunmehr das elfte Quartal in Folge mit einem zweistelligen Wachstum bei den SSRS-Erlösen. Treiber dieser Entwicklung ist unter anderem die Nachfrage nach den neuen Innovationen sowie ein solides Wachstum im Kerngeschäft. Die Umsatzentwicklung bei SAP HANA und bei mobilen Lösungen versetzen das Unternehmen in die Lage, die hier gesteckten Gesamtjahresziele zu erreichen. Auch im Cloud-Bereich setzt sich die Wachstumsdynamik weiter fort.

Die Softwareerlöse (Non-IFRS) stiegen im dritten Quartal 2012 um 17% (währungsbereinigt 12%) auf 1.026 Mio.€ (Q3 2011: 875 Mio. €) und verzeichneten damit ein Rekordergebnis für ein drittes Quartal. Die SSRS-Erlöse (Non-IFRS) nahmen um 19% auf 3,21 Mrd.€ zu (Q3 2011: 2,69 Mrd.€). Währungsbereinigt bedeutet dies einen Anstieg um 13%. Darin enthalten sind auch die um das zwanzigfache auf 80 Mio.€ gewachsenen Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und -Support (Q3 2011: 4 Mio.€). Der Wert für 2012 beinhaltet auch den Umsatzbeitrag von SuccessFactors (SFSF), das die SAP im Februar 2012 übernommen hatte, während das dritte Quartal 2011 keine Umsatzbeiträge von SFSF enthält. Der Gesamtumsatz (Non- IFRS) erhöhte sich im dritten Quartal um 16% (währungsbereinigt 10%) auf 3,97 Mrd.€ (Q3 2011: 3,41 Mrd.€).

Das Betriebsergebnis (Non-IFRS) verbesserte sich um 10% (währungsbereinigt 4%) auf 1,24 Mrd.€ (Q3 2011: 1,13 Mrd.€). Die operative Marge (Non-IFRS) verminderte sich um 2,0 (währungsbereinigt 2,1) Prozentpunkte auf 31,2% (Q3 2011: 33,2%). Hiervon entfallen 1,0 Prozentpunkte auf die Akquisition von SFSF. Darüber hinaus ist die Mitarbeiterzahl gegenüber dem Vorjahr um fast 6.800 Vollzeitstellen gewachsen, davon entfallen 2.300 Vollzeitstellen auf die Akquisitionen.

Der Gewinn nach Steuern (Non-IFRS) verminderte sich um 3% auf 836 Mio.€ (Q3 2011: 860 Mio.€). Auch das Ergebnis je Aktie (Non-IFRS, unverwässert) ging um 3% auf 0,70€ je Aktie (Q3 2011: 0,72€) zurück. Das Ergebnis pro Aktie und der Gewinn nach Steuern wurden durch ein Sicherungsgeschäft zur Absicherung des US$-Kaufpreises für die Akquisition von Ariba in Höhe von 0,05 € beziehungsweise 64 Mio.€ (87 Mio.€ vor Steuern) im dritten Quartal negativ beeinflusst (7 Prozentpunkte). Die effektive Steuerquote (Non-IFRS) betrug 26,7% (Q3 2011: 23,3%). Die vergleichsweise niedrige effektive Steuerquote im Vorjahreszeitraum resultierte im Wesentlichen aus konzerninternen Finanzierungen.

Ausblick
Der um Wechselkurse bereinigte Ausblick der SAP hat sich gegenüber dem vom 24. Juli 2012 geändert. Das Unternehmen hat die Prognose für die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-IFRS) ohne Berücksichtigung der Wechselkurse präzisiert und die erwarteten Umsätze sowie Ergebnisse seitens Ariba seit der Akquisition am 1. Oktober 2012 einbezogen: Unter Einbezug von Ariba erwartet SAP nun, dass die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-IFRS) für das Gesamtjahr 2012 ohne Berücksichtigung der Wechselkurse um 10,5% bis 12,5% steigen werden (2011: 11,35 Mrd.€). Dies beinhaltet einen Gesamtbeitrag von SuccessFactors und Ariba von rund 2,5 Prozentpunkten. Der bisherige Ausblick vom Juli dieses Jahres, der Ariba nicht beinhaltet hat, war 10,0% bis 12,0%. Unter der Annahme, dass sich das gesamtwirtschaftliche Umfeld nicht weiter verschlechtert, erwartet die SAP, dass sie für die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-IFRS) ohne Berücksichtigung der Wechselkurse das obere Ende der Spanne von 10,5% bis 12,5% erreichen wird. Der Ausblick für das Betriebsergebnis und die effektive Steuerquote ist unverändert zu dem im Juli veröffentlichten.