Ariba

Einfach clever vernetzt

Verbraucher sind bereits heute ein fester Bestandteil der zunehmend vernetzten Wirtschaft. Mit Amazon, Facebook und eBay sind sie stärker miteinander verknüpft und in der Lage, zu kaufen oder zu verkaufen sowie Informationen besser zu teilen. Auch Unternehmen müssen sich heute immer stärker untereinander vernetzen. Nur so können Sie auch in Zukunft konkurrenzfähig bleiben. Ariba schließt diese Lücke und bietet Unternehmen weltweit die Möglichkeit, sich in einer virtuellen Gemeinschaft aus potenziellen Partnern zu vernetzen und von den Vorteilen des weltgrößten B2B-(Business-to-business-) Handelsnetzwerks zu profitieren.

Dass Unternehmen heute keine Einzelkämpfer mehr sein können, spiegelt sich in der Entwicklung wider, dass Lagerbestände ausgedünnt, teure Infrastrukturen reduziert, Prozesse ausgegliedert und Lieferketten über die ganze Welt verteilt werden müssen. Unternehmen sind somit mehr denn je von ihren externen Partnern abhängig. Entscheidend ist für alle Beteiligten, Informationen zu teilen und Prozesse zu optimieren, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben – denn Ineffizienz kann sich heute kein Unternehmen leisten. Deshalb stellen alle Dokumente, die zwischen ihnen, ihren Lieferanten, Kunden und Banken zeitaufwendig manuell verschickt werden, ein Problem dar. Ebenso überflüssig ist die Verschwendung von Ressourcen. Diese kommt die Unternehmen teuer zu stehen, und zwar in Form von höheren Betriebskosten, verpassten Absatzmöglichkeiten, verlangsamtem Cashflow sowie ausufernden Kosten und Risiken in der Lieferkette. Hier ist Ariba als das weltgrößte B2B-Netzwerk der entscheidende Wegbereiter: „Durch die Kombination unserer Cloud-Anwendungen mit dem Ariba Network können sich Unternehmen aller Größen mit ihren Kunden, Lieferanten und Partnern vernetzen und so beim Vertrieb, in der Beschaffung und im Finanzwesen gemeinsame Prozesse nutzen“, erläutert Bob Calderoni, Vorstandsvorsitzender und CEO von Ariba und Mitglied des SAP Global Managing Boards. „Durch die Automatisierung und Unterstützung gemeinsamer Prozesse, wie der Identifikation neuer Bezugsquellen, Fakturierung und Abrechnung, können sie ihre Effizienz steigern. Gleichzeitig können sie ihr Know-how vergrößern und auf der Grundlage der über das Netzwerk zugänglichen Informationen, Marktdaten, Benchmarks und Best Practices fundierte Entscheidungen treffen und ihre Leistung verbessern.“

Effizienz durch Vernetzung
Ein gutes Beispiel für den erfolgreichen Einsatz der Ariba Lösung ist ein bestehender SAP-Kunde und führender Anbieter von Spezialchemie aus der Schweiz: Mit der standardisierten Bestellabwicklung und der Einbindung der Lieferanten via Ariba Network verfügt das Unternehmen über eine einfache, effiziente und ausbaubare Lösung. Dank der stärkeren Bündelung der Bedarfe auf weniger Lieferanten und die Reduktion des Maverick Buying1 konnten Einkaufspreiseinsparungen erzielt und für die Zukunft gesichert werden. Im Ergebnis wurden 2012 circa 50 % aller weltweiten Bestelltransaktionen für indirekte Güter² elektronisch abgewickelt, ohne dass der Einkauf in den Ablauf involviert werden muss. Die Bestellungen werden, auf Basis von zwischen Einkauf und Lieferanten vorverhandelten Verträgen, von den Bedarfsträgern in den einzelnen Geschäftseinheiten ausgelöst und bis hin zur Rechnungskontrolle überwacht. Von den insgesamt 400.000 Bestellpositionen werden aus Einkaufssicht 50 % von den Bedarfsträgern elektronisch abgewickelt. Die Verantwortlichen bewerten die Nutzung als Erfolg, der sich auch im Branchenvergleich sehen lässt. Man geht davon aus, dass in der Branche im Idealfall eine Abdeckung von 60 bis 70 % elektronisch abgewickelter Bestellpositionen indirekter Güter erreicht werden kann.

Lieferanten und das Ariba Network
Um möglichst effizient und automatisiert mit den Geschäftspartnern zu kommunizieren, können sich die Lieferanten elektronisch in das Ariba Network integrieren. Sind die Lieferanten einmal in dem Netzwerk, gleicht der Ariba Discovery Service automatisch die Anforderungen von Einkäufern mit dem Angebot von Verkäufern ab. Im Umkehrschluss profitieren auch die Lieferanten von einem erweiterten Aktionsradius über das Ariba Network. Aktuell sind im Ariba Network mehr als 800.000 Lieferanten registriert.

Gemeinsam Chancen nutzen
Über 197.000 SAP-Kunden haben unmittelbaren Zugriff auf die cloudbasierten Anwendungen und das Netzwerk von Ariba und können damit ihre Wertschöpfung verbessern. Bereits heute kaufen die 2.000 größten Unternehmen weltweit jedes Jahr bei ihren Lieferanten Waren und Dienstleistungen im Wert von 12 Bio. US$ ein. Abgewickelt werden davon schon heute 320 Mrd. US$ über das Ariba Network. Zudem ist das Ariba Network ein „offenes“ Netzwerk, in dem rund 25 % aller Einkaufs-, Verkaufs- und Rechnungsprozesse über Anwendungen von Drittanbietern abgewickelt werden, zu denen auch SAP-Kunden gehören. Es gibt also zahlreiche Möglichkeiten, die Angebote der SAP für das Ariba Network auszubauen und damit Mehrwert für die Kunden von Ariba und SAP sowie für andere Marktteilnehmer zu schaffen. Mit der Übernahme kann die SAP ihre Cloud-Strategie schnell vorantreiben und ihren Kunden zu optimierten Abläufen verhelfen. Mit einem Gesamtumsatz von über 500 Mio. US$ im Jahr 2012 ist Ariba gemessen am Umsatz der zweitgrößte SaaS-(Software-as-a-Service-) Anbieter. Zugleich gehört das Ariba Network zu den weltweit am schnellsten wachsenden B2B-Netzwerken. Ariba geht davon aus, dass die über das Netzwerk erwirtschafteten Umsätze in diesem Jahr um mehr als 50 % steigen werden.

1 Maverick-Buying: Abteilungen kaufen eigenmächtig Materialien oder Dienstleistungen, ohne den Einkauf einzubeziehen.

² Dienstleistungen und Investitionsgüter bis Verbrauchsmaterialien, die das Unternehmen für den eigenen Betrieb verbraucht.