Das Quartal

Das 2. Quartal 2011

Die SAP erreichte im zweiten Quartal 2012 zweistellige Wachstumsraten bei den Softwareerlösen, bei den Software- und softwarebezogenen Serviceerlösen (SSRS-Erlösen) und in allen Regionen. Die positive Umsatzentwicklung bei SAP HANA und bei den Lösungen für mobile Endgeräte zeigt, dass das Unternehmen auch hier auf gutem Weg ist, die Zielvorgaben für das Gesamtjahr zu erreichen. Ein starker Anstieg des Neu- und Erweiterungsgeschäfts bei SuccessFactors ermöglichte es der SAP zudem, ihre Strategie, führender Anbieter im Cloud-Bereich zu werden, schneller umzusetzen.

Die Softwareerlöse (Non-IFRS) konnten im zweiten Quartal 2012 um 26 % (währungsbereinigt 19 %) auf 1.059 Mio. € zulegen und erreichten damit einen Rekordwert für ein zweites Quartal (Q2 2011: 838 Mio. €). Alle Regionen wuchsen zweistellig. Die SSRS-Erlöse (Non-IFRS) verzeichneten im abgelaufenen Quartal einen Zuwachs von 21 % (währungsbereinigt 15 %) auf 3,14 Mrd. € (Q2 2011: 2,59 Mrd. €). In den SSRS-Erlösen sind die Softwareerlöse, die Supporterlöse und die Erlöse aus Cloud-Subskriptionen und -Support enthalten. Letztere stiegen um über 1.600 % auf 69 Mio. € (Q2 2011: 4 Mio. €). Hierin sind im Gegensatz zum Vorjahr auch die Cloud-Subskriptionen und –Supportumsätze von SuccessFactors enthalten. Mit SAP HANA erreichte das Unternehmen im zweiten Quartal 85 Mio. € Umsatz und liegt damit im Plan, im Gesamtjahr das ambitionierte Ziel von mindestens 320 Mio. € zu erzielen. Auch im Bereich Mobile Lösungen ist die SAP mit einem Quartalsumsatz von 54 Mio. € auf dem Weg, ihre Umsatzerwartung von 220 Mio. € im Gesamtjahr zu erreichen. Der Gesamtumsatz (Non-IFRS) erhöhte sich im zweiten Quartal um 18 % (währungsbereinigt 12 %) auf 3,92 Mrd. € (Q2 2011: 3,31 Mrd. €).

Das Betriebsergebnis (Non-IFRS) verbesserte sich auf 1,17 Mrd. €. Das entspricht einem Plus von 15 % (währungsbereinigt 8 %). Die operative Marge (Non-IFRS) verminderte sich im Vergleich zum Vorjahreswert um 0,8 Prozentpunkte auf 30,0% (Q2 2011: 30,8 %). Währungsbereinigt verminderte sie sich um 1,2 Prozentpunkte – hiervon entfallen 100 Basispunkte auf die Akquisition von SuccessFactors. Zusätzlich wurden das Betriebsergebnis (Non-IFRS) sowie die operative Marge (Non-IFRS) im zweiten Quartal durch Abfindungszahlungen in Höhe von 31 Mio. € (Q2 2011: 12 Mio. €) beeinflusst. Der Gewinn nach Steuern (Non-IFRS) legte im zweiten Quartal um 18 % auf 831 Mio. € (Q2 2011: 703 Mio. €) zu. Das Ergebnis je Aktie (Non-IFRS, unverwässert) stieg um 19 % auf 0,70 € je Aktie (Q2 2011: 0,59 €). Die effektive Steuerquote betrug 25,6 % (Q2 2011: 27,2 %).

Der operative Cashflow stieg um 6 % auf 2,40 Mrd. € (2011: 2,27 Mrd. €). Der Free Cashflow erreichte mit einem Anstieg von 5 % auf 2,13 Mrd. € (2011: 2,02 Mrd.) 29 % vom Umsatz (2011: 32 %). Die Konzernliquidität (Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und kurzfristige Wertpapiere) betrug damit 3,60 Mrd. € (31. Dezember 2011: 5,60 Mrd. €) und die Nettoliquidität -376 Mio. € (31. Dezember 2011: 1,64 Mrd. €). Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der Dividendenzahlung und der Akquisition von SuccessFactors im ersten Halbjahr 2012.

Ausblick
Die SAP bestätigt den folgenden Ausblick für das Gesamtjahr 2012: Das Unternehmen erwartet, dass die SSRS-Erlöse (Non-IFRS) für das Geschäftsjahr 2012 wechselkursbereinigt um 10 % bis 12 % steigen werden (2011: 11,35 Mrd. €). Dies beinhaltet einen Beitrag von SuccessFactors von bis zu 2 Prozentpunkten. Darüber hinaus wird erwartet, dass das Betriebsergebnis (Non-IFRS) für 2012 ohne Berücksichtigung der Wechselkurse in einer Spanne von 5,05 Mrd. € bis 5,25 Mrd. € (2011: 4,71 Mrd. €) liegen wird. Ohne den Beitrag von SuccessFactors soll die Spanne ähnlich sein. Zudem rechnet SAP für das Geschäftsjahr 2012 mit einer effektiven Steuerquote (IFRS) von 26,5 % bis 27,5 % (2011: 27,9 %) und mit einer effektiven Steuerquote (Non-IFRS) von 27,0 % bis 28,0 % (2011: 26,6 %).