SAP Lösungen

SAP HANA - Blitzschnelle Analysen

Die Datenmengen in einem Unternehmen wachsen heute exponentiell – aber die Zeit, die ihm für fundierte und datengestützte Entscheidungen zur Verfügung steht, wird immer kürzer. Mit der SAP-In-Memory-Technologie (SAP HANA) bietet SAP eine wegweisende Innovation bei Hardware und Software. Mit SAP HANA können größte Datenmengen in kürzester Zeit kostengünstig analysiert und gleichzeitig die Komplexität der IT-Landschaft in Unternehmen verringern werden.

Große wie kleine Unternehmen in allen Branchen stehen vor der Aufgabe ihre stark wachsenden Datenmengen sinnvoll zu verwalten, zu analysieren und daraus nützliche Informationen zu ziehen, um mit ihnen echte Verbesserungen im Unternehmen zu erzielen. Bisher war mit den herkömmlichen festplattenbasierten Systemen das Verarbeitungstempo für große Datenmengen und die Reaktionsfähigkeit von Unternehmen begrenzt. Die Anschaff ung und Unterhaltung der für große Datenmengen geeigneten Hardware ist allerdings kostspielig. Hinzu kommt der Zeitaspekt - Anwender möchten heute in der Lage sein, einen möglichst schnellen Zugriff auf Informationen und Analysen zu haben, um sofort auf veränderte Marktbedingungen reagieren zu können.

SAP hat sich diesen Herausforderungen gestellt und eine Lösung mit In-Memory-Technologie entwickelt, die sich besonders zur Analyse großer Datenmengen eignet und die IT-Kosten senkt. Aber damit nicht genug - SAP ging noch einen Schritt weiter und gab mit SAP HANA im Sommer 2011 eine Weiterentwicklung der In-Memory-Technologie frei. Dabei handelt es sich um eine fl exible, für verschiedene Zwecke geeignete und von bestehenden Datenbank-Infrastrukturen unabhängige In-Memory-Lösung, bei der SAP-Softwarekomponenten von führenden SAP-Hardwarepartnern auf optimierter Hardware bereitgestellt und ausgeliefert werden. Mit SAP HANA können Unternehmen große Mengen an detaillierten Daten zur Analyse des Geschäftsbetriebs heranziehen – und zwar sofort nach dem Entstehen oder Anlegen dieser Daten. Auswertungen und Analysen, die früher zwei Stunden in Anspruch genommen haben, lassen sich jetzt in fünf bis sieben Sekunden realisieren. Alle Transaktions- und Analysedaten aus fast allen Datenquellen lassen sich in Echtzeit untersuchen. SAP HANA ist gegenüber traditionellen Business-Intelligence-Lösungen bis zu 10.000-mal schneller. Die Daten zum laufenden Betrieb werden während der Geschäftsvorfälle und Abläufe im Arbeitsspeicher erfasst und in Windeseile offengelegt. So ist beispielsweise SAP HANA in der Lage, in knapp einer Sekunde 360 Millionen Datensätze zu bearbeiten und die Auswertungen direkt zur Weiterverarbeitung zur Verfügung zu stellen. Ein Leistungstest gemeinsam mit IBM ergab, dass SAP HANA 10.000 Abfragen pro Stunde gegen ein Datenvolumen von 1,3 Terabyte durchführen kann. Die Antwortzeiten lagen dabei im Sekundenbereich. Auch externe Daten lassen sich in die Analysemodelle einbinden, um die Analysefunktionen für das gesamte Unternehmen nutzbar zu machen.

Eine kürzlich von Oxford Economics durchgeführte Studie zur Bedeutung von Echtzeitdaten in der Wirtschaft zeigte, dass 35% der befragten Unternehmen bereits ein Echtzeit-System in der ein oder anderen Form einsetzen und 65% ein solches IT-System für die nähere Zukunft planen. Unternehmen, die sich bereits für ein solches System entschieden haben, profitieren deutlich von dieser Investition: 77% erzielten im Schnitt eine Umsatzsteigerung von 21% sowie eine deutliche Kostenreduktion von durchschnittlich 19%. In einigen Branchen, wie der Öl- und Gasindustrie, fielen die Umsatzzuwächse noch höher aus. SAP HANA unterstützt Kunden beim Erreichen dieser Ziele. Im Gegensatz zu den Produkten von Wettbewerbern können Unternehmen bei der In-Memory-Technologie der SAP sogar ihre vorhandene Landschaft weiter nutzen und deren Architektur damit vereinfachen. „Mehr als 13.000 Kunden können dank der Geschwindigkeit und Flexibilität, die SAP HANA bietet, ihre Geschäfte unterstützen und zwar ohne dass laufende Systeme gestört werden“, sagt SAP-Vorstandsmitglied Dr. Vishal Sikka. Nach einer kurzen Testphase mit ausgewählten Kunden ist SAP HANA seit Juni 2011 weltweit allgemein verfügbar und wird bereits sehr erfolgreich von Unternehmen wie die Charité - Universitätsmedizin Berlin, Hilti, Bosch, Siemens und Colgate-Palmolive eingesetzt. Neben Schlüsselkunden aus allen Regionen informieren sich auch die für SAP fünf wichtigsten Hardware-Partner, die 80 % des weltweiten Hardware-Marktes ausmachen, über die Vorteile und Einsatzmöglichkeiten von SAP HANA. Der Erfolg von SAP HANA hat sich seit der Markteinführung schnell eingestellt. SAP erzielte bereits binnen eines halben Jahres 160 Mio. € Umsatz für 2011. Lesen Sie wie die Unternehmen AOK und Lenovo mit SAP HANA eine unmittelbare Effizienzsteigerung erzielten.

Seit 125 Jahren steht die AOK als größte Krankenversicherung in Deutschland für Sicherheit und umfassende medizinische Versorgung im Krankheitsfall. Die AOK betreut etwa 24 Millionen Menschen – das entspricht fast einem Drittel der deutschen Bevölkerung. Rund 53.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter garantieren in ca. 1.250 Geschäftsstellen einen leistungsstarken Service. Hinzu kommen jährlich über 370 Millionen ambulante Behandlungsfälle und 1,5 Milliarden dazugehörige Diagnosen sowie Unmengen weiterer medizinischer Daten: Wie alle Träger der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sieht sich die AOK einer ungeheuren und stetig wachsenden Datenflut gegenüber. Im liberalisierten deutschen Gesundheitsmarkt, in dem allein rund 150 gesetzliche Krankenkassen um die Gunst der Versicherten werben, fällt so die Diff erenzierung zunehmend schwer – zumal der Beitragssatz mit Einführung des Gesundheitsfonds zum 1. Januar 2009 vereinheitlicht wurde. Somit spielen Angebot und Service der Krankenkassen eine entscheidende Rolle. Besonders große Bedeutung misst die AOK daher auch den Themen Vorsorge- und Versorgungsmanagement und will mit SAP HANA den Hebel ansetzen. Neben der Möglichkeit zur Echtzeitdatenverarbeitung und –analyse in den großen Datenbeständen war für die AOK auch der evolutionäre Ansatz von SAP HANA mitentscheidend. Der erlaubt es der AOK ihre im Rahmen der GKV-Branchenlösung entwickelten Data-Warehouse-Lösung weiter entwickeln zu können. SAP HANA ist so konzipiert, dass es auf der vorhandenen Infrastruktur aufsetzt und sich der Daten bedient. Mittelfristig könnte dann die in SAP HANA erhaltene In-Memory-Datenbank die herkömmlichen, relationalen Datenbanken bei der Nutzung des SAP Business Warehouse ersetzen. Insofern sieht sich die AOK schon sehr kurzfristig in der Lage, Echtzeitanalysen und -simulationen auf breitester Datenbasis anzustellen. Als innovatives Unternehmen ist es jedoch nun auch in der Lage Vorsorgemaßnahmen weiterzuentwickeln, deren Eff ektivität zu steigern und zielgenauer anzubieten. Mit SAP HANA hat die AOK nun ein Analysewerkzeug in der Hand, mit dem sie die ungeheuren Datenmengen in Echtzeit auswerten kann, um bereits im Vorfeld auf gesundheitliche Gefährdungspotenziale zu reagieren.

Das seit 1984 existierende Unternehmen ist der größte Personal-Computer-Hersteller der Volksrepublik China und seit der Übernahme der PC-Sparte von IBM der zweitgrößte weltweit. Das Unternehmen erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2010/2011 mit rund 23.000 Mitarbeitern einen Gesamtumsatz von 21,6 Mrd. US$. Xiaoyu Liu, Vice President Global Application Development bei Lenovo erklärt, dass „In einer Branche, in der Produkte schnell veralten, brauchen wir sowohl detaillierte als auch schnelle Informationen über das Kundenverhalten und die weltweit verkauften Produkte.“ Daher hat sich Lenovo bereits früh für das SAP Customer-Relationship-Management (CRM) entschieden. Mit SAP CRM erhalten Unternehmen die Möglichkeit, ihre Marketing- und Vertriebsaktivitäten effi zienter zu gestalten. So bietet die Lösung im Bereich Marketing einen echten Mehrwert durch ein zielgerechtes Kampagnenmanagement bis hin zu Erfolgsauswertung und Analyse. Darüber hinaus wird dem Anwender eine verbesserte Planung, Ausführung und Kontrolle seiner Marketingaktivitäten geboten. Dem Vertrieb ermöglicht die Lösung den Umsatz durch gezielte Vertriebsaktivitäten zu steigern, indem alle Aktivitäten im Vertriebszyklus von Planung bis zur Analyse unterstützt werden. Verkaufsziele können so durch ein genaues Kunden- und Produkt-Targeting umgesetzt sowie alle Vertriebskanäle optimiert werden. Mit SAP CRM für den Kundenservice können Unternehmen ihre Kundenzufriedenheit steigern und im Umkehrschluss die damit verbundenen Servicekosten reduzieren. Des Weiteren werden auch Bereiche rund um die Garantie- und Schadensabwicklung bis zum Außendienst unterstützt und durch eine unmittelbare und systemgestützte Betreuung die Anliegen der Kunden schneller gelöst. Das Resultat ist ein einheitliches, positives Kundenerlebnis und eine größere Bindung. Vor Kurzem hat Lenovo die Lösung SAP CRM um die In-Memory-Technologie SAP HANA ergänzt. Mit der Kombination beider Lösungen ist Lenovo nun in der Lage die Aufträge nach Kunde, Region oder Produkt in Echtzeit zu analysieren um bessere Prognosen zu erstellen und folglich neue Produkte und Services schneller auf den Markt bringen zu können. Xiaoyu Liu unterstreicht: „Berichte mit veralteten Daten gehören nunmehr der Vergangenheit an. Wir werten jetzt die Daten direkt und unmittelbar aus, können also unser Geschäft unter Berücksichtigung aktueller Ereignisse, Kundenbeziehungen und Produktpläne steuern.“