SAP Das Quartal

Das 3. Quartal 2011

Auf Basis einer ersten Analyse der Geschäftsentwicklung im dritten Quartal hat SAP im Rahmen einer Ad-hoc Mitteilung am 14. Oktober die vorläufigen Ergebnisse für das dritte Quartal sowie die ersten neun Monate 2011 bekannt gegeben und behielt den Ausblick für das Gesamtjahr 2011 unverändert bei. Die detaillierten Zahlen – mit einem besten dritten Quartal in der Unternehmensgeschichte sowie der stärksten Wachstumsrate binnen eines Jahrzehnts, sieben aufeinander folgenden Quartalen mit zweistelligem Wachstum und einem Rekordergebnis beim operativen Cashflow – wurden am 26. Oktober veröffentlicht.

Mit dem besten dritten Quartal in der Unternehmensgeschichte sowie der stärksten Wachstumsrate binnen eines Jahrzehnts behielt die SAP ihren Ausblick für das Jahr 2011 unverändert bei. Die SAP konnte einen erneuten Anstieg gegenüber dem Vorjahr bei den (Non-IFRS) Software- und softwarebezogenen Serviceerlösen (SSRS-Erlöse) von 14 % auf 2,69 Mrd. € (Q3 2010: 2,35 Mrd. €) verzeichnen, das entspricht währungsbereinigten 18 %. Damit konnte die SAP ihren SSRS-Umsatz nunmehr im siebten aufeinander folgenden Quartal zweistellig steigern. Maßgeblich wurde dieser erneute Zuwachs durch die anhaltend starken Softwareerlöse (Non-IFRS) in Höhe von 28 % (währungsbereinigt 32 %) auf 0,84 Mrd. € (Q3 2010: 0,66 Mrd. €) getrieben, unterstützt von den Supporterlösen (Non-IFRS), die um 10 % (währungsbereinigt 13 %) auf 1,76 Mrd. € (Q3 2010: 1,60 Mrd. €) gestiegen sind. Dabei haben sich 87 % aller Neukunden für SAP Enterprise Support entschieden – ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr von 18 Prozentpunkten. Der Gesamtumsatz (Non-IFRS) verbesserte sich um 12 % auf 3,41 Mrd. € (Q3 2010: 3,04 Mrd. €), währungsbereinigt 15 %. Die operative Marge (Non-IFRS) stieg um 3,1 Prozentpunkte auf 33,2 % (2010: 30,1 %), währungsbereinigt stieg sie um 3,0 Prozentpunkte auf 33,1 %.

Nach der Anpassung des Juryurteils durch die zuständige Richterin von ursprünglich 1,3 Mrd. US$ auf 272 Mio. US$, hat die SAP eine Überprüfung der bislang für den TomorrowNow-Rechtsstreit gebildeten Rückstellungen vorgenommen. So wurden diese für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2011 um 723 Mio. € reduziert, so dass das Betriebsergebnis (IFRS) sowie die operative Marge (IFRS) deutlich angestiegen sind. Jedoch hat die Neubewertung keinen Einfluss auf das Betriebsergebnis sowie die operative Marge gemäß Non-IFRS. In den ersten neun Monaten verbuchte die SAP ein Rekordniveau beim operativen Cashflow. Dieser konnte um 45 % auf 2,97 Mrd. € (2010: 2,05 Mrd. €) gesteigert werden. Auch der Free Cashflow erzielte eine neue Bestmarke mit einem Wachstum von 42 % auf 2,64 Mrd. € (2010: 1,85 Mrd. €) und erreicht damit 27 % vom Umsatz (2010: 22 %). Die Konzernliquidität betrug im selben Zeitraum 4,93 Mrd. € (31. Dezember 2010: 3,53 Mrd. €). Angesichts des hohen Free Cashflows in den ersten neun Monaten 2011 prüft die SAP künftige Aktienrückkäufe.

Der Ausblick

Die Pipeline der SAP ist nach wie vor sehr stark und Unternehmen investieren weiterhin in IT – insbesondere in innovative Softwarelösungen. Aufgrund des anhaltend unsicheren makroökonomischen Umfelds bleibt der Ausblick für das Gesamtjahr 2011 unverändert gegenüber dem am 26. Juli 2011 veröffentlichten Ausblick – mit Ausnahme der effektiven Steuerquote (IFRS). Es wird erwartet, dass die SSRS-Erlöse (Non-IFRS) für 2011 um währungsbereinigte 10 % bis 14 % steigen werden und dass das Betriebsergebnis (Non-IFRS) in einer Spanne von währungsbereinigten 4,45 Mrd. € bis 4,65 Mrd. € liegen wird. Die SAP geht jedoch davon aus, dass die Ergebnisse jeweils am oberen Ende der Spanne liegen werden. Zudem wird davon ausgegangen, dass die operative Marge (Non-IFRS) währungsbereinigt in einer Spanne von 0,5 bis 1,0 Prozentpunkten steigen wird.