SAP Mobile

Sybase - mobile Infrastrukturen

Unternehmen, die eigene mobile Anwendungen entwickeln möchten, müssen bei der Entwicklung und Implementierung einiges bedenken: Neben den individuellen Eigenheiten der vielen verschiedenen Mobilgeräte, müssen Fragen der Integration, Skalierbarkeit und Sicherheit beantwortet werden. Da Projekte zur Einführung mobiler IT-Lösungen vom Umfang her überschaubar sind, gehen sie vergleichsweise zügig über die Bühne. Das Risiko zu scheitern oder sich finanziell zu übernehmen ist gering. Dennoch, so die Marktforscher von Kelton, zögerten viele Unternehmen auf den Mobilitätszug aufzuspringen. Als Gründe wurden Sicherheitsbedenken, das Kostenrisiko sowie fehlendes Know-how genannt. Mit der Übernahme von Sybase erwarb SAP eine Mobility-Plattform, die als Grundlage für neue Anwendungen und Services dient. Zusammen mit der Unternehmenssoftware und den Kernkomponenten der neuen mobilen Infrastruktur Sybase Unwired Platform und der Device-Management-Lösung Afaria, verfügt SAP über ein umfassendes Portfolio für den mobilen Markt.

Mit der Sybase Unwired Platform schafft SAP Abhilfe. Die Plattform verknüpft die SAP Business Suite mit dem mobilen Endgerät und ermöglicht einen skalierbaren, geräteunabhängigen Transfer von Unternehmensdaten und Mobilgeräten. Sie sorgt für einen einfachen und sicheren Zugriff auf wichtige Unternehmenssysteme. Mit dem standardisierten Software Development Kit der Sybase Unwired Platform können Kunden zudem eigene Anwendungen entwickeln und auf zahlreichen Geräten mit unterschiedlichen mobilen Betriebssystemen einsetzen. Sie bietet umfangreiche Lösungen für die Entwicklung und Steuerung eigener mobiler Apps und Webapps. Sie bildet den gesamten Lebenszyklus der Anwendungen und entsprechenden Mobilgeräte ab.

Sybase Unwired Platform 2.0 enthält neue umfangreiche Lösungen für die Entwicklung und Steuerung eigener mobiler Apps und Webapps. Sie ermöglicht per Single Sign-on den Zugriff auf das SAP-Backend und enthält eine erweiterte Version des Software Development Kit (SDK). Somit können Unternehmen sämtliche Formen von Mobilanwendungen auf Basis von RIM, Android, Windows Mobile und iOS für alle Smartphones und Tablets entwickeln und dank der neuen Funktion des Hybrid Web Container offene, webbasierte Standards wie HTML5, JavaScript und CSS schnell und ohne spezielle Schulung programmieren.

Die Mobile-Payment-Plattform Sybase 365 mCommerce ermöglicht Unternehmen, ihren Kunden Inhalte von Drittanbietern und mobile Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen. Die Hauptvorteile der Lösung beruhen auf einer einheitlichen Plattform, über die alle zahlungsrelevanten Transaktionen ablaufen, einfaches und schnelles Bezahlen via Handy und Smartphone – unabhängig von Hersteller und Netzbetreiber – sowie sichere und zuverlässige Übertragung von Kundeninformationen und Bezahldaten.

Der österreichische mobile Zahlungsdienst paybox ist europaweit der erfolgreichste seiner Art und basiert auf der technologischen Plattform Sybase 365 mCommerce. Er ist über jedes Mobilgerät erreichbar und wird von allen österreichischen Netzbetreibern unterstützt. Das Zahlen von Parkgebühren via paybox ist heute der meistgenutzte Mobildienst Österreichs – Wagen parken, per SMS die geplante Parkdauer mitteilen und auf die kostenfreie Bestätigung warten. Kurz vor Ablauf gibt es eine Erinnerung auf das Mobiltelefon. Wird mehr Zeit benötigt, kauft man diese einfach über eine weitere SMS.

Die mobilen Trends sind so vielfältig, dass sie so manchen IT-Sicherheitsexperten Kopfzerbrechen bereiten. Viele Unternehmen erlauben ihren Mitarbeitern, private Mobilgeräte für die Arbeit zu nutzen. Immer mehr verschwimmt die Trennlinie zwischen privatem und beruflichem Gebrauch von Smartphones, und die Auswahl an Geräten am Markt wird immer größer. Diese Faktoren bringen Sicherheitsrisiken mit sich, die Cyber-Attacken Tür und Tor öffnen. Die Device-Management Lösung Afaria wurde eigens dafür entwickelt, mobile Endgeräte zuverlässig zu verwalten, zu steuern und für die Sicherheit von Unternehmensdaten auf diesen Geräten zu sorgen. Das nachfolgende Beispiel zeigt, wie Unternehmen mit Afaria mobile Endgeräte von der Unternehmenszentrale fernsteuern können.

Ein Mitarbeiter lässt sein mobiles Endgerät im Restaurant liegen. Als er in das Restaurant zurückkommt, ist das Gerät nicht mehr da. Der Mitarbeiter nimmt Kontakt mit seiner IT-Abteilung auf und meldet den Verlust des Geräts. Mit Afaria kann die IT-Abteilung per Remote-Zugriff wichtige Unternehmensdaten auf dem Gerät löschen, bevor es in die falschen Hände gerät.