SAP Das Quartal

Das 2. Quartal 2011

Sechs Quartale in Folge konnte die SAP ihren Umsatz zweistellig steigern und verzeichnet zugleich einen überproportionalen Anstieg des operativen Cashflows von 75% gegenüber der Vorjahresperiode. Als Folge des starken zweiten Quartals präzisiert die SAP ihren für 2011 prognostizierten SSRS-Umsatz sowie das Betriebsergebnis 2011 im oberen Bereich der angegebenen Spannen.

Die SAP verzeichnet im zweiten Quartal 2011 gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg der (Non-IFRS) Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (SSRS-Erlöse) von 15% auf 2,59 Mio. € (Q2 2010: 2,26 Mio. €). Wechselkursbereinigt bedeutet dies einen Anstieg um 20%. Somit konnte die SAP ihren SSRS-Umsatz nunmehr sechs Quartale in Folge zweistellig steigern. Maßgebliche Treiber waren die starken währungsbereinigten Zuwächse der Software-Umsätze (Non-IFRS) in Höhe von 35% sowie der Supporterlöse in Höhe von 15%, wobei sich auch in diesem Quartal ein Großteil der Neukunden – 86% – für den SAP Enterprise Support entschieden hat. Der Gesamtumsatz (Non-IFRS) erhöhte sich im selben Berichtszeitraum um 14% auf 3,31 Mio. € (Q2 2010: 2,89 Mio. €) und entspricht ebenfalls einem währungsbereinigten Anstieg von 20%.

Als Folge der starken Umsatz-Performance im zweiten Quartal konnte die Bruttomarge der SSRS-Erlöse gegenüber dem Vorjahr um 10 Basispunkte auf 83,5% sowie die Marge der Beratungs- und sonstige Serviceerlöse um 1,9 Prozentpunkte auf 24,1% zulegen. Sie verhalfen der Gesamtbruttomarge zu einem Zuwachs von 0,7 Prozentpunkten auf 70,6%.

Der währungsbereinigte Anstieg der operativen Aufwendungen um 17% ist hauptsächlich auf Aufwendungen durch die Akquisition von Sybase zurückzuführen, die im Vergleichszeitraum des Vorjahres nicht enthalten waren. Insgesamt konnte die Effizienz weiter gesteigert werden, sodass in Kombination mit dem starken Umsatzwachstum die operative Marge (Non-IFRS, währungsbereinigt) deutlich verbessert wurde. Sie legte im zweiten Quartal 2011 im Vorjahresvergleich um 1,5 Prozentpunkte auf 31% zu. Der Free Cashflow konnte im ersten Halbjahr überproportional um 75% auf 2,0 Mrd. € steigen. Maßgeblich war die insgesamt bessere operative Performance von SAP, der zusätzliche Beitrag durch Sybase sowie das verbesserte Working Capital Management.

Der Ausblick

Die SAP erwartet weiterhin, dass die SSRS-Erlöse (Non-IFRS) für das Geschäftsjahr 2011 um wechselkursbereinigte 10 bis 14 % steigen werden (2010: 9,87 Mrd. €) und das währungsbereinigte Betriebsergebnis (Non-IFRS) für das Geschäftsjahr 2011 in einer Spanne von 4,45 bis 4,65 Mrd. € (2010: 4,01 Mrd. €) liegen wird. Allerdings geht die SAP nun in beiden Fällen davon aus, das obere Ende der Spanne zu erreichen. Daher wird erwartet, dass dies zu einem Anstieg der wechselkursbereinigten operativen Marge (Non-IFRS) von 0,5 bis 1,0 Prozentpunkten führen wird (2010: 32,0 %), obwohl die operative Marge im ersten Halbjahr bereits um 1,2 Prozentpunkte gesteigert werden konnte. Grund sind weitere geplante Investitionen in unsere Go-to-Market-Initiativen im zweiten Halbjahr, um das Wachstumspotential weiter auszuschöpfen. Des Weiteren rechnet die SAP mit einer effektiven Steuerquote (IFRS) von 27,0 % bis 28,0 % (2010: 22,5 %) und mit einer effektiven Steuerquote (Non-IFRS) von 27,5 % bis 28,5 % (2010: 27,3 %).